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Als Fan-Reporter beim Pixum Super Cup 2018

Am 22.08.2018 fand zum ersten Mal der Pixum Super Cup in Düsseldorf statt und unser Kunde Niklas durfte als Pixum Fan-Reporter exklusiv hinter die Kulissen schauen. In seinem Spielbericht berichtet er über seine gewonnenen Eindrücke.

Der Pixum Super Cup 2018 in Düsseldorf

Zu Beginn ein paar Sätze über mich: Mein Name ist Niklas, ich bin 20 Jahre alt, spiele seit über 14 Jahren Handball bei der HSG Refrath Hand in Bergisch Gladbach und bin zudem seit 2013 als Schiedsrichter tätig. In meinem normalen Leben studiere ich Mathe und Sozialwissenschaften auf Lehramt und habe mit Journalismus eher weniger zu tun gehabt. Dies sollte sich im Rahmen des Pixum Super Cups ändern.

Doch nun zum Sportlichen:
Nach einer etwa zweistündigen Anreise aus Köln nach Düsseldorf, bei der die Deutschen Bahn in Sachen Verspätung alles geboten hat, was sie konnte, ging es kurz ins Hotel, bevor ich mich auf den Weg in die Halle machte. Seit dem Mittag lief ein A Jugend Final Four an dem der TSV Bayer Dormagen, der Tusem Essen, die HSG Neuss Düsseldorf und der Bergisch HC teilnahmen, welche allesamt nächste Saison in der Jugendbundesliga West starten. Schon das erste Halbfinale zwischen dem BHC und Dormagen zeigte wie hochklassig der Jugendhandball in der Region ist und der Bergische HC musste sich Dormagen mit nur einem Tor geschlagen geben.

Im 2. Halbfinale musste sich der Gastgeber aus der Sportstadt Düsseldorf, die HSG Neuss Düsseldorf, den Spielern von Tusem Essen etwas deutlicher geschlagen geben. Das Spiel um Platz 3 verloren die Gastgeber ebenfalls mit 26:31 gegen den BHC. Das Finale zwischen dem TSV Bayer Dormagen und Tusem Essen gestaltete sich am Ende noch deutlicher und die Dormagener fahren nach einer sehr starken Leistung einen 31:21 Sieg im Finale ein und nehmen damit das Preisgeld in Höhe von 2500¤ mit nach Hause.

Eine Arena-Führung mit prominenten Begegnungen

Um 18h startete dann das offizielle Programm für mich mit einer kleinen Führung durch die Arena. Max, der mich im Namen der DKB Handball Bundesliga rumführte, machte zunächst einen Stop beim Stand "Der härteste Wurf der Liga". Hier warteten schon Christian Schwarzer und Daniel Stephan, die sich auch gleich Zeit für ein Foto nahmen. Nächster Stop waren die Katakomben der Arena. Einmal am Spielfeldrand vorbei auf die andere Seite der Arena, wo es zu den Spieler- und Schiedsrichterkabinen geht. Hier konnte ich einige Spieler der Rhein Necker Löwen bei ihrer Spielvorbereitung beobachten.

Zuletzt ging es noch in den VIP Bereich, in dem ich mich den ganzen Tag frei bewegen durfte, zu einem Meet and Greet mit Markus Baur, Weltmeister von 2007. Schnell kam man über das bevorstehende Spiel ins Gespräch und man diskutierte unter Anderem darüber, ob die Abwehrstabilität der Rhein Neckar Löwen durch den Weggang von Hendrik Pekeler nach Kiel leiden würde. Wie sich am späteren Abend zeigte, war dies nicht der Fall.

Eine spannende 1. Halbzeit

Bevor es losging hatte ich noch Zeit gefunden für ein Foto mit dem Super Cup und unserem Weltmeister Trainer Heiner Brand. Um kurz vor halb acht war es dann so weit. Die Mannschaften liefen ein und der Pixum Super Cup konnte losgehen. An dieser Stelle sei auch kurz das Schiedsrichtergespann erwähnt. Beim Pixum Super Cup trafen nicht nur der Deutsche Meister und der Deutsche Pokalsieger aufeinander, auch das beste Schiedsrichtergespann der zurückliegenden Saison, von den Trainern und Managern der Vereine der DKB Handballbundesliga gewählt, um Mark Fasthoff und Peter Behrends war anwesend und mit der Spielleitung des Pixum Super Cups beauftragt. Die 1. Halbzeit gestaltete sich sehr eng zwischen den Löwen aus Mannheim und den Flensburgern.

Zwei Mannschaften auf Augenhöhe

Sehr guter Tempohandball wurde den rund 8000 Zuschauern im ISS Dome in Düsseldorf geboten. Dies zeigte sich auch im Halbzeitergebnis; mit insgesamt 34 Tore in der ersten Halbzeit ein sehr torreiches Spiel, in dem die Löwen mit 18:16 führten. Zusammenfassend begegneten sich in der ersten Halbzeit zwei Mannschaften auf Augenhöhe, welches vor allem von den Angriffsreihen bestimmt war. In der 2. Halbzeit zollten beide Mannschaften dem hohen Tempo der 1. Halbzeit Tribut und es entwickelte sich ein Spiel in dem nicht mehr das Tempo, sondern die Spielzüge im gebundenen Angriff dominierten.

Während die Rhein Neckar Löwen mit dem gebundenen Angriffsspiel kaum Probleme hatten, zerbrachen sich die Flensburger im Angriff immer wieder den Kopf, wie man eine Lücke im Abwehrverbund der Löwen finden könnte. Hinzu kam, dass Mikael Appelgren, der Torhüter der Rhein Neckar Löwen, im Verlauf der 2. Halbzeit immer mal wieder seine Klasse zeigen konnte. In der 1. Halbzeit zeigten beide Torhüter eine sehr ausbaufähige Leistung und bei Flensburg hielt diese Phase auch bis zum Ende des Spiels an. Mit dem Weggang von Mathias Anderson ist ein Schlüsselspieler gegangen, der aktuell noch nicht ersetzt werden kann. Die Löwen gewinnen abschließend den Pixum Super Cup hoch verdient mit 33:26.

Ein Highlight jagt das nächste

Hervorzuheben ist vor allem Andy Schmid, der mit 10 Toren zum Man of the Match gekürt wurde. Zuvor war er noch als bester Spieler der abgelaufenen Bundesliga-Saison ausgezeichnet worden. Nach dem Spiel wartete dann wohl das größte Highlight des Tages auf mich. Der Spielball der Begegnung war für mich reserviert worden und so durfte ich diesen mit nach Hause nehmen. Weiter ging es dann noch im Hotel, wo sich noch Funktionäre und Sponsoren der DKB Handball-Bundesliga trafen. Besonders gefreut habe ich mich auch, dass ich die Möglichkeit hatte, mit einem der beiden Schiedsrichter im Hotel zu sprechen.

Damit ging dann auch ein ereignisreicher Tag zu Ende und ich blicke auf einen Tag mit vielen Highlights zurück. Ich bedanke mich beim gesamten Pixum Team für die Erfahrung die ich machen durfte und bei Max, der trotz des Stresses die Zeit gefunden hat, mich rumzuführen. Jede/r Jugendliche/ junger Erwachsener, der handballverückt ist, sollte nächstes Jahr die Chance nutzen und sich als Pixum Fanreporter zum Pixum Super Cup in Düsseldorf bewerben, denn es sind Erfahrungen, die man nicht so schnell vergisst.

Bilder: Sascha Klahn/DHB und privat