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5 Profitipps für Hobbyfotografen

Nach ein paar Jahren im Geschäft entwickelt man als Profifotograf eine gewisse Gelassenheit und Routine - und kann auch auf die ersten Jahre seiner eigenen fotografischen Entwicklung zurückschauen und einige Fallstricke und Potentiale identifizieren. Vor diesem Hintergrund möchte ich Ihnen im Folgenden 5 Tipps geben, wie Sie Ihre Hobbyfotografie auf das nächste Level bringen können.

1. Das Materielle hintenanstellen

Fast auch ein Tipp für das Leben im Allgemeinen, aber besonders auch dann, wenn Sie sich fotografisch weiterentwickeln möchten. Denn viele Hobbyfotografen machen den Fehler, ihr Equipment als Voraussetzung für gute Bilder zu sehen - und das ist es einfach nicht. "Nicht die Kamera macht das Foto, sondern der Fotograf", heißt es ja auch. Ich würde das Ganze aber ein wenig entschärfen und eher sagen: Man kann nicht mit jeder Kamera jedes Foto machen - aber mit jeder Kamera ein gutes Foto machen.

Auf die maximale Bildqualität und Schärfe kommt es letztlich doch ohnehin hauptsächlich in kommerziellen Produktionen an: Wer lässt sich schon seine privat geschossenen Portraits auf Billboard-Größe ausbelichten? Bevor Sie also einen Großteil Ihrer Zeit und Ihres Geldes in die Suche nach neuer Ausrüstung investieren, sorgen Sie lieber dafür, dass Sie mehr Praxis bekommen und zum Beispiel Workshops besuchen oder Videoseminare schauen.

Meist ergeben sich sinnvolle und langzeittaugliche Equipmentwünsche auch ohnehin erst dann, wenn man sein fotografisches Gebiet trennscharf definiert hat - nicht jedes neue Objektiv (jeder Filter/Body/Blitz,...) macht in jedem Bereich eine gute Figur.

2. Inspiration suchen, ohne zu imitieren

Ich weiß ja nicht, wie Sie in die Fotografie gekommen sind. Vielleicht gab es eine Art Initiationserlebnis wie eine beeindruckende Ausstellung oder ein Foto in der Tageszeitung, das Sie "angefixt hat" Selbst wenn nicht: Vorbilder und Inspirationen sind immer eine gute Sache.

Nur eines ist schädlich: nämlich, wenn Sie versuchen, Ihre Idole nur zu imitieren, statt Ihren eigenen Stil zu verfeinern und vielleicht anzupassen. Das führt mittelfristig nur zu Frust - oft stecken bei professionellen Fotografen zahlreiche Jahre Stil- und Markenformung hinter den Ergebnissen, ganz zu schweigen von den teilweise millionenschweren Produktionsmitteln. Nehmen Sie dennoch so viele Ideen wie möglich auf, schauen Sie sich an, wie es "die anderen machen", analysieren Sie Lichtsetups und Farbstimmungen und versuchen Sie aber auch nicht, diese Erkenntnisse direkt in jedes Foto zu pressen.

Natürlich kann das exakte Kopieren übrigens auch manchmal hilfreich sein: vor allem, wenn es darum geht, den Entstehungsprozess eines Fotos nachzuvollziehen - daraus lässt sich viel lernen - oder beispielsweise den eigenen Nachbearbeitungs-Workflow anzupassen.

3. Vieles entwickelt sich besser, wenn man es nicht erzwingt

Die meisten Veränderungen am eigenen fotografischen Stil geschehen ohnehin schleichend und manchmal auch eher zufällig: In meinen privaten Portraitprojekten habe ich zum Beispiel irgendwann einmal spaßeshalber mit der Farbbalance in Photoshop herumgespielt und darüber festgestellt, dass man mit ein paar Klicks so wirklich schöne Cross-Processing-Looks schaffen kann. Seitdem benutze ich diese Technik fast bei jedem Foto, das ich nicht im Studio schieße.

Aber auch unabhängig von solchen kleinen Workflowanpassungen bemerke ich oft erst in Retrospektion, wie sich meine fotografische Arbeit und mein "Look" verändert haben. Vieles lässt sich leider einfach nicht mit einem Videotutorial erlernen oder bewusst üben, sondern spielt sich erst über die vielfache Wiederholung im eigenen fotografischen Alltag langsam ein. Auch und gerade in der Nachbearbeitung stelle ich immer wieder fest, dass viele Fotografen hier "zu viel wollen" - der Look eines bestimmten Fotografen wird sich nie 1:1 rekonstruieren lassen, und das sollte auch gar nicht das Ziel sein.

Auch die Geschwindigkeit, mit der professionelle Retuscheure bisweilen binnen fünf Minuten eine perfekte Hautretusche mit allem Drum und Dran über die Bühne bringen, kann frustrierend sein - aber all das ergibt sich irgendwann durch die Routine. Versprochen!

4. Austausch und kritische Rückmeldung suchen

Wer ausschließlich seine eigene Suppe kocht und sich keine externen Meinungen oder Erfahrungen einholt, kann sich auch nicht (oder nur sehr begrenzt) verbessern. Daher habe ich selbst von Anfang an versucht, Kritik zu meinen Fotos und meiner Arbeitsweise einzuholen; sei es in Fotoforen, von den Menschen, mit denen ich zusammengearbeitet habe, oder einfach von Freunden, Familie, Bekannten, usw.

Gerade die Tatsache, dass hier der Kenntnisstand recht unterschiedlich ist ("unbedarfte, normale Menschen" vs. teilweise langjährige Berufsfotografen), halte ich für wichtig - nur so erhält man ein gutes Meinungsspektrum und verliert sich nicht zu sehr in realitätsfremder Fachsimpelei. Natürlich müssen Sie sich nicht jede Negativkritik und jeden Verriss zu Herzen nehmen. (Und auch übrigens nicht jedes Lob Ihrer Mutter, wenn Sie das gezeigte Foto selbst eigentlich eher so mittelgut finden. Nichts gegen Ihre Mutter! Aber manchmal ist hier einfach die neutrale Beurteilungsgrundlage infrage zu stellen ;-).)

Auch nach mehreren Jahren im Beruf schicke ich, wenn ich mir mit Bildern unsicher bin, immer noch recht oft eine Nachricht an gute Freunde heraus, die mir dann oft ganz unterschiedliches Feedback geben.

5. Banal, aber wahr: Übung macht den Meister

Dieser letzte Tipp klingt jetzt nicht wirklich innovativ. Aber es stimmt wirklich: Nehmen Sie sich Zeit, um so viel auszuprobieren, wie Sie nur können. Versteifen Sie sich nicht zu sehr auf bestimmte "Learnings", sondern fotografieren Sie einfach.

Wenn ich auf meine fotografische Entwicklung zurückschaue, war Stoizismus immer die beste Medizin. Bestimmte Bearbeitungsroutinen haben anfangs eine Stunde meiner Zeit gekostet, inzwischen schaffe ich es ? bei besseren Ergebnissen ? ein Zehntel der Zeit. Einfach nur durchs Wiederholen, Verfeinern, Anpassen, Perfektionieren.

Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Genauso verhält es sich mit der Fotografie und eigentlich auch jeder anderen Kunst oder jedem anderen Handwerk (wie sich Ihre Fotografie nun konkret definiert, überlassen wir lieber Ihrer jeweiligen Handwerkskammer) - einen Stil zu entwickeln und verlässliche, gute Ergebnisse zu produzieren, benötigt einfach Zeit und Übung.

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